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Dankeschön-Abend des Fördervereins

Beim „Dankeschön-Abend“ des Fördervereins wurde das Engagement aller Unterstützer, Helfer und Spender gewürdigt

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz sparte nicht an Worten der Anerkennung, als sie am 7. Februar 2018 den „Dankeschön-Abend“ im Tzvi-Avni-Saal eröffnete. Dazu hatte der Förderverein der Musikschule gemeinsam mit der Landeshauptstadt Saarbrücken eingeladen, um sich bei allen Mitgliedern, Sponsoren, Unterstützern, Helfern und Kooperationspartnern zu bedanken.

„Die Musikschule ist das Kreativzentrum dieser Stadt“

Dankeschön-Abend des Fördervereins (Foto: Jean M. Laffitau)

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Kulturdezernent Thomas Brück (Mitte) gehörten zu den Ehrengästen des Abends und nutzten den anschließenden Umtrunk, um mit Mitgliedern und Sponsoren des Fördervereins ins Gespräch zu kommen. (alle Fotos: Jean M. Laffitau)

„Die Wurzeln werden hier gelegt. Mit viel Herzblut und musikpädagogischem Können werden an unserer Musikschule Kinder ab eineinhalb Jahren bis zu älteren Menschen unterrichtet – 1.000 Schüler wöchentlich hier in der Musikschule, 1.000 weitere in den Grundschulprojekten der Musikschule. Das wirkt stark in das städtische Leben unserer Landeshauptstadt hinein.“ Oberbürgermeisterin Charlotte Britz sparte nicht an Worten der Anerkennung, als sie am 7. Februar 2018 den „Dankeschön-Abend“ im Tzvi-Avni-Saal eröffnete. Dazu hatte der Förderverein der Musikschule gemeinsam mit der Landeshauptstadt Saarbrücken eingeladen, um sich bei allen Mitgliedern, Sponsoren, Unterstützern, Helfern und Kooperationspartnern zu bedanken.

„Ideelle Unterstützung und bürgerschaftliches Engagement sind wichtig, um die Musikschule weiterzuentwickeln“, erklärte Musikschulleiter Thomas Kitzig in der ersten von insgesamt drei Talkrunden, die Dr. Friedrich Spangemacher, Vorsitzender des Musikschul-Fördervereins, moderierte. Als Beispiel nannte Kitzig das Pilotprojekt „Sozialer Friede durch aktives Musizieren“, das vor Jahren durch eine großzügige Spende des Rotary Clubs Saarbrücken ermöglicht worden war und den Grundstein für die inzwischen zahlreichen Kooperationsprojekte an Saarbrücker Grundschulen legte. Der Hilfsaktion Herzenssache e.V. ist es zu verdanken, dass zum Schuljahr 2018/2019 an der Offenen Ganztagsgrundschule Weyersberg in Burbach ein weiteres Projekt starten kann. Darüber sprach Dr. Friedrich Spangemacher mit Rektorin Julia Beer, Andrea Etspüler von Herzenssache e.V. und Musikschullehrerin Esther Klein, die das Projekt gemeinsam mit ihrer Kollegin Dr. Barbara Neumeier leiten wird.

„Wer musiziert, wirft keine Bomben“

Gesprächspartner in der dritten Talkrunde waren Prof. Thomas Krämer vom Rotary Club Saarbrücken und Peter Selzer von der PSD Bank RheinNeckarSaar eG. Die Stiftung der genossenschaftlichen Bank – Stiftung PSD L(i)ebensWert – hat in den vergangenen Jahren sowohl das Flüchtlingsprojekt „Musiker für Musiker“ als auch die „Förderstipendien für Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien“ mit insgesamt rund 10.000 Euro unterstützt. Wie Peter Selzer erklärte, gehört zum sozialen Engagement der Stiftung auch eine Ehrenamtsbörse, in der sich Mitarbeiter der Bank freiwillig betätigen. „Ich selbst spiele ein Mal im Jahr in einer Einrichtung für behinderte Menschen Gitarre“, erzählte Selzer. Daher weiß er aus eigener Erfahrung: „Musik überwindet Barrieren. Beim Musizieren sind alle gleich.“

Prof. Thomas Krämer brauchte zur Beantwortung der Eingangsfrage Friedrich Spangemachers nur ein einziges Wort: „Nein!“ Wissen wollte Spangemacher, ob es schwer sei, die Rotarier davon zu überzeugen, Geld für Projekte der Musikschule zu spenden. Rund 65.000 Euro stellte der Rotary Club Saarbrücken der Musikschule in den vergangenen Jahren zur Verfügung. „Es ist bekannt, dass Musik als gemeinschaftliches Erlebnis das soziale Verhalten positiv beeinflusst“, erklärte Prof. Krämer und erinnerte an eine Überschrift des Magazins „Spiegel“ im Jahr 1999: „Wer musiziert, wirft keine Bomben“.

Friedrich Spangemacher fand eine ähnlich griffige Formulierung: „Die Musikschule ist das Kreativzentrum dieser Stadt.“ Dafür lohne es sich jede Investition – sei es durch politische Fürsprache, ehrenamtliche Mitarbeit im Förderverein oder durch Spenden. Am „Dankeschön-Abend“ allerdings durften die vielen Förderer, Sponsoren und fleißigen Helfer eine Pause einlegen und einfach nur feiern. Diese Gelegenheit wurde beim abschließenden Umtrunk in der Cafeteria genutzt, wo sich für die Gäste viele anregende Gespräche ergaben – und vermutlich schon wieder Ideen für neue Fördervereinsaktivitäten geboren wurden.