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Kulturtagestour 2017

Am Samstag, 23. September 2017, lädt der Förderverein der Musikschule wieder zu einer „Kulturtagestour“ ins benachbarte Frankreich ein. Anmeldungen sind ab sofort möglich!

Kulturtagestour 2017 nach Harskirchen und Bouxwiller

Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, empfehlen wir eine baldige Anmeldung!

Das Ensemble für Alte Musik "Heav(enl)y Wood“ unter Leitung von Bernhard Stilz.

Das Ensemble für Alte Musik "Heav(enl)y Wood“ unter Leitung von Bernhard Stilz.

Am Samstag, 23. September 2017 lädt der Förderverein der Musikschule wieder zu einer „Kulturtagestour“ ins benachbarte Frankreich ein. Ziele des Ausflugs mit dem Reisebus (Abfahrt 11 Uhr am Saarbrücker Landwehrplatz, Rückkehr gegen 19 Uhr) sind diesmal die elsässischen Ort Harskirchen und Bouxwiller.

In der Geschichte Harskirchens gab es viele Berührungspunkte mit Saarbrücken. So steht auch hier eine von Friedrich Joachim Stengel erbaute Barockkirche. Das pittoreske Bouxwiller ist nicht nur architektonisch reizvoll, sondern durch die dort erhaltene Silbermannorgel auch ein Geheimtipp für Musikliebhaber.

Auf dem Programm der Kulturtagestour stehen in diesem Jahr gleich zwei hochkarätige Konzerte: in Harskirchen dürfen sich die Teilnehmer auf das Saarbrücker Ensemble für Alte Musik, „Heav(enl)y Wood“ unter Leitung von Bernhard Stilz freuen. In der Kirche von Bouxwiller musiziert Prof. Robert Hofmann, Solotrompeter der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, begleitet von Christian von Blohn an der Silbermannorgel. Ein französisches Picknick im Grünen  sorgt dafür, dass neben der Kultur auch die Kulinarik nicht zu kurz kommt.

Prof. Robert Hofmann, Solotrompeter der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, und Organist Christian von Blohn (Foto: privat)

Prof. Robert Hofmann, Solotrompeter der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, und Organist Christian von Blohn (Foto: privat)

Eingeladen sind zu der Kulturtagestour alle Mitglieder des Fördervereins der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken e.V., die Spender und Kooperationspartner der Musikschule, sowie alle Kulturinteressierten, die den Förderverein gerne kennenlernen möchten. Die Teilnahme ist kostenlos, der Förderverein der Musikschule freut sich über Spenden.

Da die Zahl der Plätze im Reisebus begrenzt ist, empfehlen wir eine baldige Anmeldung per E-Mail an: foerderverein.musikschule.saarbruecken@email.de oder Fax (0681) 5846708.

Ein erlebnisreicher Tag im lothringischen Fénétrange

Rückblick auf die Kulturtagestour 2016

Kulturtagestour nach Fenetrange 2016 (Foto: Jean M. Laffitau)

Im Oldtimerbus in bester Gesellschaft unterwegs nach Fénétrange (alle Fotos: Jean M. Laffitau)

Die Reisenden erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit Stadtführung, einem Cellokonzert mit Prof. Gustav Rivinius, ein Besuch in der Synagoge und ein französisch-saarländisches Picknick im Garten des Saarbrücker Arztes Dr. Frank Krämer mit Live-Musik der Session-Combo der Musikschule unter Leitung von Hemmi Donié.

Historischer Stadtrundgang mit Monsieur Fischer

Monsieur Fischer (im roten Hemd) erzählte bei einem Rundgang durch die mittelalterliche Stadt viel Wissenswertes über die Geschichte von Fénétrangeund ihre zahlreichen Sehenswürdigkeiten. An reizvollen Impressionen für Erinnerungsfotos mangelte es nicht - und natürlich war Fotograf Jean M. Laffitau auch diesmal wieder für die Musikschule mit seiner Kamera unterwegs. Herzlichen Dank!

Zu Besuch in der Synagoge

Bettina Hanstein berichtete über die Geschichte der Synagoge und das Schicksal der jüdischen Gemeinde  (Fotos: Jean M. Laffitau)

Bettina Hanstein berichtete über die Geschichte der Synagoge und das Schicksal der jüdischen Gemeinde (Fotos: Jean M. Laffitau)

Zum Abschluss des Stadtrundgangs begrüßte Bettina Hanstein die Gruppe in der Synagoge, für deren Erhalt und Instandsetzung sie sich als Gründerin der "Initiative Synagoge Fénétrange" engagiert. 

Die Synagoge stammt vermutlich aus dem 18. Jahrhundert. Der schlichte Raum, der ursprünglich Cerf Bloch gehörte, ging durch Schenkung in den Besitz der jüdischen Gemeinde über. Der bescheidene Ursprung der Synagoge sowie die Tatsache, dass sie vermutlich nicht ausschließlich für einen religiösen Zweck erbaut worden war, mag der Grund für eine architektonische Besonderheit sein: im Erdgeschoss der Synagoge befand und befindet sich noch heute ein Kuhstall. Die Synagoge wurde 1836 vergrößert und 1865-67 umgebaut. 1920-21 wurde sie restauriert.

Während der Judenvertreibung durch die Nationalsozialisten blieben alle wertvollen Gegenstände in der Synagoge zurück. Alles wurde zerstört, wie es in einer Inventarliste vom 7. April 1951 nachzulesen ist.

Weitere Informationen zur Geschichte und Restaurierung der Synagoge finden Sie unter:

www.synagoge-fenetrange.de

 

Idyllisches Picknick mit Live-Musik

Kulturtagestour nach Fenetrange 2016 (Foto: Jean M. Laffitau)

Picknick im Garten von Familie Krämer (Foto: Jean M. Laffitau)

So viel Kultur macht hungrig! Entsprechend groß war der Andrang am Buffet, wo sich die Reisenden bei französischem Käse, saarländischer Lyoner, Baguette und Kaffeestückchen stärken konnten. Auch an Crémant wurde nicht gespart. 

Der Platz für den kulinarischen Höhepunkt hätte idyllischer nicht sein können: an schön dekorierten Biertischen war die Gruppe im Garten des Saarbrücker Arztes Dr. Frank Krämer und seiner Frau zu Gast, die Haus und Hof für die Besucher von der Musikschule geöffnet hatten.

Für jazzige Unterhaltung sorgte die Session-Combo der Musikschule unter Leitung von Hemmi Donié, der selbst am Piano saß.

Herzlichen Dank an Frank Krämer und seine Frau für ihre große Gastfreundschaft und Ihre umsichtige Hilfe bei der Vorbereitung des Picknicks. Der Besuch bei Ihnen wird uns unvergessen bleiben!

Musikalischer Hochgenuss mit Violoncello solo

Konzert mit Gustav Rivinius (Cello) in der Evangelischen Kirche von Fenetrange (Fotos: Jean M. Laffitau)

Konzert mit Gustav Rivinius (Cello) in der Evangelischen Kirche von Fénétrange (Fotos: Jean M. Laffitau)

Als Cellist ist Gustav Rinivinius weltweit in Konzertsälen zu hören. In der Evangelischen Kirche von Fénétrange kamen die Reisenden in den Genuss, ihn die ersten beiden Suiten für Violoncello solo von Johann Sebastian Bach spielen zu hören - ein Konzerterlebnis, das unter die Haut ging.

Gustav Rinivinius ist Professor für Cello an der Hochschule für Musik Saar und zweiter Vorsitzender des Fördervereins der Musikschule der Landeshauptstadt Saarbrücken.